Media Monday #492

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Media Monday!

1. Für die (Vor-)Weihnachtszeit habe ich mir vorgenommen, viel Sport zu machen (nicht zum Abnehmen oder wegen der Süßigkeiten etc., sondern weil ich ein paar Probleme mit meinem Schultergürtel und meiner Wirbelsäule habe, die ich quasi wegtrainieren muss).

2. Vieles ist anders in diesem Jahr, hingegen bleibt der Zeitmangel für all das, was ich gerne machen möchte, auch trotz Lockdown.

3. Nachdem das große Konsumereignis „Black Friday“ (oder wohl eher „Black Week“) nun hinter uns liegt, bekomme ich hoffentlich wieder weniger Werbemails für Dinge, die ich nicht brauche. Gekauft habe ich auch mit den Mails nichts.

4. Der erste Advent läutet ja quasi auch den Jahresendspurt ein und damit kann man sich ja auch langsam den ein oder anderen Film mit Weihnachtsthematik anschauen – da kann ich den neuesten Film mit Kristen Stewart und Mackenzie Davis Happiest Season empfehlen!

5. Einige Pixar- / Disney-Filme hatte ich mir ja schon längst anschauen wollen, weil das in meiner Kindheit nicht so passiert ist, und jetzt habe ich tatsächlich durch meinen Job die Gelegenheit, ein bisschen was nachzuholen.

6. Wenn ich so auf die letzten elf Monate zurückblicke gab es natürlich viel Negatives, aber es ist auch einiges Positives passiert, sowohl im Hinblick auf das Weltgeschehen als auch in meinem persönlichen Leben. Aber die ersten zwei Monate von 2020 waren doch noch eindeutig am Besten.

7. Zuletzt habe ich die NT Live Aufnahme des Theaterstücks Death of England: Delroy geschaut und das war sehr cool, weil das fast 90-minütige Ein-Mann-Stück wirklich gut war, und es für 24 Stunden kostenlos (mit der Bitte nach Spenden) auf YouTube zu sehen war.

30 Day TV Series Challenge #30 – Exotisch

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Und damit sind wir auch schon wieder beim letzten Tag der Challenge angelangt, hat Spaß gemacht!

Tag 30: Was ist die exotischste Serie, die du je gesehen hast (z. B. hinsichtlich Handlungsort, Ursprungsland oder Thema)?

Zuerst ist mit Sense8 eingefallen, aufgrund der Idee der gedanklichen Verbindung und den Drehorten überall auf der Welt, dann der Tatortreiniger, einfach des Themas wegen, dann Undone, weil es per Rotoscope animiert ist, was ich bisher noch nie gesehen hatte, aber entschieden habe ich mich für Staged.

Diese Miniserie (soll aber eine zweite Staffel geben!) haben David Tennant und Michael Sheen (und ein paar wenige andere) im Lockdown aufgenommen – alle mussten selbst für Schminke, Beleuchtung, Kamera sorgen. Was aber nicht allzu schwierig gewesen sein kann, da die Serie inhaltlich eben auch über Zoom läuft – die beiden spielen sich selber, am Anfang von den Proben eines Theaterstücks, die nun über Zoom laufen sollen. Und das haben sie absolut klasse gemacht – toll gespielt, und einfach super lustig. Ich bin gespannt auf die zweite Staffel!

Hier ein kleiner Einblick:

Quelle: https://youtu.be/HNvre0lsvvI, abgerufen am 29.11.2020 (YouTube Channel ‚DWhoUnreleased‘)

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30 Day TV Series Challenge #29 – Unerwartet

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Tag 29: Welche Serie schaust du dir an, von der niemand denken würde, dass du sie magst?

Das finde ich schwierig zu beantworten… einerseits, weil die Serien, die ich schaue, doch sehr verschieden sind und fast alles dabei ist, und andererseits, weil ich die Serien, von denen man nicht erwarten würde, dass ich sie schaue, auch nicht schaue. :D

Das fände ich aber mal interessant, ich schreibe zwar hier sehr viel über die Serien, die ich schaue, aber bei welchen würde es euch denn überraschen, sollte ich sie schauen?

Um die Frage dann doch mal zu beantworten: Am ehesten wäre das eine Niveau-lose Reality-TV Serie, aber da gibts auch nicht wirklich was – ich habe eine Zeit mal ganz gern Germany’s Next Topmodel geschaut, aber dann auch nicht mehr, weil es mir zu viel Gezicke war; mit ein paar Freunden habe ich mal eine Staffel Bachelor geschaut, würde mir das aber nie alleine anschauen; ich hab die ersten drei Folgen von Love is Blind geschaut, aber werde ganz sicher nicht mehr schauen… usw.

Oder sonst noch eine Serie, die gegen Werte geht, die ich vertrete, also z.B. sexistisch ist. In der Richtung könnte ich vielleicht Doctor’s Diary nennen, aber da bin ich mir auch gar nicht sicher, ob ich es heute überhaupt noch mögen würde. Aber ich entschiede mich mal dafür, weil ich es damals doch sehr gerne geschaut habe, zweimal komplett, und sogar die DVDs besitze. Aber das letzte Mal, dass ich es geschaut habe, ist schon 6,5 Jahre her, und in der Zeit habe ich mich sehr verändert.

Oder, in die andere Richtung: Horrorfilme schaue ich gar nicht, aber Hannibal hab ich zumindest bisher einen Großteil der ersten Staffel geschaut und fands gut.


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30 Day TV Series Challenge #28 – Viele Staffeln

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Tag 28: Welche Serie, die du dir aktuell anschaust, hat die meisten Staffeln?

Doctor Who würde ich nicht als „schau ich aktuell“ bezeichnen, weil ich momentan nur auf neue Folgen warte, sonst wäre es das. Und hätte ich Supernatural nicht inzwischen als „schaue ich nicht mehr weiter“ eingestuft, wäre es eindeutig das gewesen. Aber so teilen sich zwei Serien den ersten Platz, mit je 7 Staffeln – da ich den Tatortreiniger aber schon genannt habe und er auch weniger Folgen hat, ist es Brooklyn Nine-Nine! Comedy über ein Polizeirevier und sehr eigene Charaktere – aber super lustig und immer, immer wieder vermittelt die Serie viele tolle Dinge – Rassismus und Homophobie werden angesprochen (der allseits beliebte und respektiert Captain des Reviers ist schließlich dunkelhäutig und schwul!), es gibt einige nicht-weiße Charaktere im Hauptcast, mehrere der Hauptcharaktere sind nicht hetero. Aber auch sonst, wenn Jake z.B. mal wieder etwas Blödes anstellt, jemandem Unrecht tut / … sieht er es ein, entschuldigt sich, richtet die Situation wieder. Stereotype werden gebrochen, wie z.B. mit Terry, der große Muskeltyp, dem aber nichts wichtiger ist, als seine beiden kleinen Töchter, etc. Kann ich also wärmstens empfehlen. :)


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Film – Happiest Season

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Quelle: https://youtu.be/h58HkQV1gHY, abgerufen am 27.11.2020 (YouTube Channel ‚Hulu‘)

Regisseur: Clea DuVall; Drehbuch: Clea DuVall, Mary Holland; Erscheinungsjahr: 2020; Genre: LGBT+, Romantische Komödie, Weihnachten; FSK: k.A.; Länge: 102 Minuten; Produktionsland: USA; Cast: Kristen Stewart, Mackenzie Davis, Dan Levy, Aubrey Plaza, Alison Brie, Mary Steenburgen

Meine Bewertung: 9/10 Punkten

Inhalt:

Abby und Harper sind seit ca. einem Jahr zusammen, als sie beschließen, dass Abby über Weihnachten mit zu Harpers Familie kommt. Jedoch wissen ihre Eltern noch nicht, dass Harper lesbisch ist oder gar eine Freundin hat, und so muss Abby sich über die Tage als Harpers Mitbewohnerin ausgeben. Harpers Vater ist in mitten einer Kampagne um Bürgermeister zu werden, und alles muss perfekt laufen, ohne Skandale in der Familie – aber natürlich läuft nicht alles wie geplant.

Meine Meinung:

Zum Inhalt / für einen ersten Eindruck kann ich den Trailer tatsächlich empfehlen, der spiegelt den Film recht gut dar, was Stimmung und Thematik angeht.

Auf diesen Film habe ich mich schon gefreut, sobald ich zum ersten Mal gehört habe, dass es ihn geben soll – eine Weihnachts-Rom-Com, aber das Hauptpaar ist lesbisch und Teil der Thematik ist Coming Out? Yes, please! Und so habe ich den Film dann auch tatsächlich direkt am ersten Tag, als er rauskam, geschaut, und wurde nicht enttäuscht.

Ich hatte eine eher kitschige, lustige, Wohlfühl-Komödie erwartet, und sehr viel mehr Drama und Emotionen bekommen, was ich aber keineswegs schlecht fand. Die Geschichte ist schön und die wichtigen Elemente realistisch – es gibt ab und zu ein paar Situationen, die etwas in die Slapstick-Richtung gehen, aber das hat mich nicht gestört – es hat trotzdem gut in den Film gepasst, wirkte nicht zu überzogen, und die wichtigen Teile waren immer sehr schön und nachvollziehbar gemacht.

Kristen Stewart und Mackenzie Davis sind absolut überzeugend als Paar zusammen, tolle Chemie, toll gespielt. Aber auch der Rest des Casts hat mir sehr gut gefallen, besonders gefreut habe ich mich natürlich auch noch über Dan Levy. Sein Charakter hat auch einen kleinen wirklich schönen Monolog über Coming Out und verschiedene Erfahrungen, der im Trailer kurz angeteasert wird.

Fazit: Kann ich sehr empfehlen! Vielleicht ein bisschen kitschig / dramatisch an manchen Stellen, aber insgesamt sehr schön gemacht. Wer mit Rom-Coms + Weihnachten was anfangen kann, einfach anschauen, ist ein schöner Film, und der erste dieser Art mit einem lesbischen Paar im Zentrum der Geschichte.