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#25: Ein Buch, auf das Du durch den Klappentext neugierig wurdest

Mein erster Gedanke war ja – das ist ja jedes Buch? Ich finde es etwas schwierig zu entscheiden, was man da letztendlich zählt – eigentlich ist es doch immer der Klappentext / Inhalt, warum ich entscheide, ein Buch zu lesen, da fällt mir auch keine Ausnahme ein.

Aber wie ich das erste Mal auf das Buch gestoßen bin, dass ist natürlich doch oft etwas anderes – durch Rezensionen, weil Mitmenschen davon erzählt haben, weil ich es geschenkt bekommen habe, weil es ein Buch von einem Autor ist, den ich mag, oder auch einfach, weil ich in der Buchhandlung stehe und mir das Cover oder der Titel ins Auge fallen.

Deshalb habe ich mich jetzt für ein Buch entschieden, bei dem das Cover nicht besonders auffallend war, mich der Klappentext aber sofort davon überzeugt hat, das ich das Buch lesen will. Ich würde zwar nicht unbedingt sagen, dass der Klappentext super gut ist, aber es hat mich angesprochen und ich habe begeistert alle vier Teile der Reihe gelesen: Die Gedankenleser von Dima Zales.

Alle denken ich sei ein Genie.

Alle liegen falsch.

Sicher, Ich habe Harvard im Alter von achtzehn Jahren abgeschlossen und verdiene jetzt eine unglaubliche Menge Geld mit einem Hedge Fund. Der Grund dafür ist allerdings nicht, dass ich besonders clever bin oder wie verrückt arbeite.

Ich betrüge.

Ich besitze eine einzigartige Fähigkeit. Ich kann die Gegenwart verlassen und in meine eigene persönliche Version der Realität eintauchen – den Ort, den ich die Stille nenne – an dem ich meine Umgebung erkunden kann, während die restliche Welt innehält.

Eigentlich dachte ich immer, ich sei der Einzige, der das tun kann — bis ich sie getroffen habe.

Ich heiße Darren, und das ist die Geschichte, wie ich herausgefunden habe, dass ich ein Leser bin.